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Forsthütte weiter gedacht

Ein alter Stadl und eine Forsthütte, über Generationen gewachsen, war der Ausgangspunkt. Statt ihn dem Verfall zu überlassen, haben wir seine Substanz respektiert und behutsam weitergebaut: das dunkle Holz, die groben Fügungen, die Patina eines Gebäudes, das schon immer hier stand.

Im Inneren öffnet sich der Dachraum zu einem lichten, offenen Wohnbereich unter dem alten Sparrenwerk – roh und warm zugleich. Nach außen bleibt der Stadl, was er war: ein stiller Baukörper am Waldrand. Verbunden ist er mit dem bestehenden Haus auf ungewöhnliche Weise – unterirdisch, über einen gewölbten Weinkeller, dessen geriffelte Stampflehmwände das Licht in warmen Streifen brechen.

Ein Gang, der nicht nur zwei Gebäude, sondern auch zwei Zeitschichten miteinander verknüpft. Alt und neu, innen und außen, oben und unten – das Projekt zeigt, wie viel Zukunft in einem Bestand stecken kann, wenn man ihm zuhört, statt ihn zu ersetzen.

Jahr: Dezember 2021 - Dezember 2022

Kategorie: Wohnbau

Bauherr: Privat

Nutzfläche: 140m²

Abmessung: 13,2 x 10,3 x 10,5m

Konstruktion: Massiv-, Holzbau

Baukosten: < 1000.000 €

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